29.07.2014 | Orchideen für Zuhause

Gärtnerei Penger, Gemeingrubenweg 10, 8793 Trofaiach
  

Orchideen für Zuhause
Lange galten Orchideen als schwierige Pflanzen die nur bei Experten gedeihen. Inzwischen zählen sie zu den beliebtesten Topfpflanzen.
Orchideen findet man in fast allen Teilen der Erde. Die größte Vielfalt kommt jedoch in den Tropen vor. Aus dieser Region kommen auch die meisten Sorten die bei uns als Zimmerpflanzen kultiviert werden. Orchideen mögen keine direkte Sonne, brauchen aber viel Licht. Die meisten tropischen Orchideen wachsen in ihrer Heimat als Epiphyten auf Bäumen, in deren Kronen sie sich mit Luftwurzeln an den Ästen festhalten. Sie sind keine Schmarotzer sondern wachsen als Aufsitzerpflanze und nehmen die benötigten Nährstoffe und Wasser über ihre Luftwurzeln auf. Keinesfalls dürfen Orchideen in normale Blumenerde gepflanzt werden. Hierfür gibt es ein Orchideensubstrat. Als Aufsitzerpflanze werden Orchideen mit Regenwasser versorgt. Beim gießen sollte daher weiches Wasser verwendet werden. Man kann die Pflanze samt Topf tauchen, gut abtropfen lassen. Staunässe soll unbedingt vermieden werden.
In der Wachstumszeit brauchen Orchideen regelmäßig Dünger. Man nimmt dazu Orchideendünger da die Wurzeln sehr salzempfindlich sind.


Zu den beliebtesten Sorten zählen:
Die Phalaenopsis Hybriden haben keine Ruhezeit u. können das
ganze Jahr hindurch Blüten ausbilden.


Dendrobium nobile:
Orchideen der Dendrobium nobile Gruppe müssen im Sommer warm gehalten werden und benötigen im Winter, in dem die Pflanze eine Ruhezeit durchmachen eine Kälteperiode mit Temperaturen von 5 bis 13 Grad. Die Ruhezeit ist von November bis Jänner. Setzt die Orchidee Blüten an, kann die Temperatur wieder gesteigert werden. Während der Ruhezeit einmal pro Monat gießen. Sonst einmal in der Woche und bei jedem dritten Gießen düngen.
Zur Gattung der Oncidium Orchideen gehören etwa 260 Arten. Die meisten Oncidium Arten benötigen eine wärmere Temperatur. Im Sommer 18 bis 27 Grad und im Winter sollten 17 Grad nicht unterschritten werden. Oncidien sind sehr lichthungrig vertragen jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung.


Cambria Orchideen:
Wie die meisten Orchideen benötigen Cambria Hybriden einen hellen
Standort ohne direkte Sonne. Während der Wachstumszeit ein bis zweimal pro Monat düngen.


Cymbidien:
Die Cymbidie ist eine sehr beliebte Schnittblume die sich durch besonders lange Haltbarkeit auszeichnet.
Als Topfpflanze ist der beste Standort der Wintergarten.
Sie liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit und den Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht.


Die Vanda Orchidee:
Die Wurzeln der Vanda sind sehr empfindlich gegen Staunässe.
Sie brauchen sehr viel Luft , weshalb Vanda Orchideen meist ohne Substrat kultiviert werden. Dies führt dazu das die Wurzeln sehr
schnell austrocknen. Deshalb muss die Pflanze täglich angesprüht werden. Bei großer Hitze sogar öfter. Einmal pro Woche sollte man die Wurzeln ca. 20 Minuten in weiches Wasser (am besten Regenwasser) tauchen. Alle zwei Wochen soll gedüngt werden. Man setzt dem Sprühwasser Orchideendünger in sehr schwacher Konzentration zu. In der dunkleren Jahreszeit sollte der Rhythmus auf 4 Wochen ausgeweitet werden.


Zygopetalum:
Die ideale Temperatur liegt im Sommer bei 16 bis 28 Grad, im Winter Bei 13 bis 20 Grad.
Wie alle Orchideen wünschen sich die Zygopetalum Arten eine relativ feuchte Luft. Auch sollte das Substrat nie austrocknen.
Keine direkte Sonne und während der Blütezeit alle zwei Wochen düngen.

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